Pressestimmen Oper und Operette

CLAUDIA GRUNDMANN, SOPRAN


Abigail (Verdi, "Nabucco")

Mit Kalaschnikow und Trenchcoat hat Abigail ihren ersten starken Auftritt. So expressiv wie explosiv begeistert Claudia Grundmanns koloraturenstarke Stimme. Gleissend erstrahlen die Partien auch in der Höhe. Ihrer komplexen Figur haucht sie reichlich Leben ein.
(Rhein-Neckar-Zeitung, August 2010)

... Abigail, hinreissend verkörpert von Claudia Grundmann. Ihr kerniger, hochdramatischer Sopran hätte Verdi gefallen.
(Eberbacher Zeitung, August 2010)

Natürlich ragt Nabuccos adoptierte Tochter Abigail heraus: Bei Claudia Grundmann, wird sie zu einem wahren Liebesungeheuer - und zum Rachebiest. Das schliesst ab und an auch kehlige und schartig-scharfe Töne ein. Koloraturen sind bei Grundmann ohnehin Geschosse, und mit ihren Spitzentönen kann sie ganze Chormassen zerteilen.
(Mannheimer Morgen, August 2010)

Claudia Grundmann, die in Zwingenberg den Weg von der Mozart-Sängerin zum hochdramatischen Verdi-Sopran gegangen ist, war absolut souverän in der Gestaltung der Partie der Abigail.
(Fränkische Nachrichten, August 2010)

Gesanglich und darstellerisch brilliert vor allem die Sopranistin Claudia Grundmann als Abigail.
(Eberbach-Channel, August 2010)

As it turned out, the young Swiss soprano Claudia Grundmann had a triumph. ... Hers is essentially a lyric voice with spinto proclivities, leavened with splashy coloratura and a dead-ringer top. But she also has a what appears to be a cavernous lower register into which she plunges with the fearlessness of a cliff diver. The size of her voice is hardly of Biblical proportions, but its ping has a high-voltage thrust. Unlike most of the Abigailles I’ve experienced, Grundmann rarely bears down on the voice. It soars effortlessly above her colleagues and the orchestra without rudely dominating.
(www.operacastblog.com) zum Artikel




 

Nabucco (Abigail)

Cio-Cio-San (Puccini, "Madama Butterfly")

Die psychologische Studie der "Madama Butterfly" wurde von der Sopranistin Claudia Grundmann in eine bewegende, glaubwürdige Darstellung umgesetzt. Grundmann verfügt über einen farbenreich nuancierten Ton, sowohl in den Piano-Stellen als auch in der Auseinandersetzung mit dem vollen Orchesterklang. Und nach drei Stunden klang ihre Stimme immer noch unverbraucht - das war der Abend von Claudia Grundmann.
(Fränkische Nachrichten, August 2009)

Die grösste Überraschung ist die Cio-Cio-San von Claudia Grundmann, die man niemals besser hörte. Nicht nur ihrer grössten Arie ("Eines Tages sehn wir") bleibt sie nichts schuldig, auch die Textverständlichkeit ist meistens überraschend gut gewahrt. Da macht es sogar Sinn, auf Deutsch zu singen.
(Mannheimer Morgen, August 2009)

Claudia Grundmann erfüllt die Titelfigur mit starker Präsenz, mit bedingungsloser Hingabe an eine aussichtslose Liebe. Zwischen Hoffen und Bangen durchwandert sie extreme Seelenzustände. Auch sängerisch blieb die Sopranistin ihrer Partie kaum etwas schuldig. Volumenreiche, dramatische Glut entströmte ihrer Kehle genauso eindringlich wie schön geschwungene Kantilenen.
(Rhein-Neckar-Zeitung, August 2009)




 

Madama Butterfly

Agathe (Weber, "Der Freischütz")

Claudia Grundmann als Agathe konzentrierte sich ganz auf den lyrischen Klang ihrer Arien. Unschuld und Reinheit bestimmten ihren Ton.
(Main-Netz, Juli 2010)

Claudia Grundmann schafft das Kunststück, diese Figur nicht nur in schönster Kantilene zu entfalten. Sie entdeckt nebenbei mit starker Körpersprache und Mimik dramatische Momente in dieser Rolle. Ihre grossen Duette mit dem quicklebendigen Ännchen zählen zu den ganz starken Szenen dieser Produktion.
(Rhein-Neckar-Zeitung, August 2007)

Eine schön leuchtende, samtig getönte Stimme hatte Claudia Grundmann als Agathe. Beseelte Töne fand sie ebenso wie sie die für diese Partie nötige Durchschlagskraft besass.
(RNZ, August 2007)

So verstand es Claudia Grundmann als Agathe, in ihrer grossen Szene und Arie "Wie nahte mir der Schlummer", ihr lyrisch-dramatisches Potenzial überzeugend in den ständig wechselnden Stimmungsumbrüchen auszutarieren.
(Das Opernglas, Oktober 2004)

In beachtlicher musikalischer und darstellerischer Form waren am Premierenabend vor allem die Damen: Claudia Grundmanns lyrischer Sopran meisterte mit makellosem Sitz und mit strömender Lyrik die "fromme Weise" und die "verhüllte Wolke".
(Fuldaer Zeitung, August 2004)

Schuss nach hinten
Claudia Grundmann in der Rolle der Försterstochter Agathe konnte zwar schauspielerisch durchaus überzeugen, stimmlich war sie der Rolle jedoch kaum gewachsen. Gepresst und eindimensional hangelte sie sich durch ihre Einsätze, enge Töne liessen keinerlei Spielraum für gestalterische Momente.
(Allgemeine Zeitung Mainz / Wiesbadener Tagblatt, August 2004)


Blanche
(Poulenc, "Gespräche der Karmeliterinnen")

Gastsopranistin Claudia Grundmann verkörpert die Hysterie der Blanche mit hochdramatischen Spitzentönen und einer großen Stimme, die in allen Tonlagen mühelos über das Orchester trägt. ... Standing Ovations.
(Münstersche Zeitung, März 2011)

Die Sopranistin Claudia Grundmann gestaltet mal vollmundig, mal lyrisch, mal dramatisch aufflackernd, differenziert die Angstzustände und Sehnsüchte der Blanche.
(Online Musik-Magazin, März 2011)

Claudia Grundmann ... war bereits in Schwerin in den "Karmeliterinnen" zu erleben gewesen, kommt somit den Anforderungen der Partie relativ nahe, wobei allerdings einige Schärfen in der Höhe nicht ganz zu überhören waren, was angesichts einer makellosen musikalischen Durchdringung und mustergültigen Textbehandlung zu verschmerzen war.
(Das Opernglas, April 2011)

Stimmlich liess das Ensemble aufhorchen: Claudia Grundmann sang die Blanche raumgreifend und tragend in jedem Register.
(Frankfurter Allgemeine Zeitung, Mai 1999)

Sängerisch gibt es ausgezeichnete Leistungen. An der Spitze Claudia Grundmann als Blanche, die der diffizilen Gestalt mit leicht geführtem Sopran, aber auch mit grossen Aufschwüngen ernste Präsenz verleiht, bis am Ende ein Strahlen von ihr ausgeht - so entsteht aus Schwachheit Grösse.
(Das Orchester, September 1999)


Konstanze (Mozart, "Die Entführung aus dem Serail")

Claudia Grundmann gab eine überzeugende Konstanze, deren Stimme bereits eindeutig ins Dramatische tendiert.
(Kölner Stadt-Anzeiger, März 2006)

Hier wird aus Sprache wundersam Klang. Mit fein nuancierten Schattierungen wird Leid angedeutet, dank ihrer Artikulationskunst werden Worte zu stolzen Tönen. Grandios, wie sich Grundmann durch die Koloraturen der Martern-Arie schlängelt und zum Schluss noch Kraft hat, um das Wort "Tod" in die Welt zu schleudern. Nur in Ausnahmefällen wird das kunstvoll gebrauchte Vibrato zu einem übertriebenen Beben.
(Aargauer Zeitung, August 2003)

Im Sängerensemble überzeugte stimmlich vor allem die einheimische Claudia Grundmann als Konstanze.
(Tages-Anzeiger Zürich, August 2003)


Fiordiligi
(Mozart, "Così fan tutte")

Claudia Grundmann begeisterte durch eine perfekte italienische Diktion, herrlich aufblühende Höhen und exzellente Stimmtechnik. ... Zu Recht wurde sie vom Publikum gefeiert.
(Maintal Tagesanzeiger, Oktober 1999)




 

Der Freischütz (Agathe)

Carmen (Bizet, "Carmen")

Heissblütig, aber auch mit Kälte singt Claudia Grundmann die Titelfigur. Ihr Sopran leuchtet in glühenden Farben und gestaltet noch in der Tiefe.
(Eberbach Zeitung, August 2008)

Schauspielerisch und musikalisch im Zentrum stand Claudia Grundmann als Carmen. Die Sopranistin meisterte den Ausflug ins Mezzofach überzeugend: Kraftvolle Tiefen, sichere Höhen und eine klare Diktion kennzeichneten ihre Interpretation der Titelrolle.
(Fränkische Nachrichten, August 2008)

Und dann trat Claudia Grundmann als „Carmen“ ins Geschehen und hob die Inszenierung auf ein Niveau, das an ganz große Oper erinnert. Sie sang, spielte den Charakter in gewollter psychologischer Tiefe, mal anrüchig, mal verloren.
(Eberbach Channel, August 2008)




 

Carmen

Kurfürstin (C. Zeller, "Der Vogelhändler")

Claudia Grundmann imponierte mit einer makellosen Leistung, verströmte, edles, attraktiv glühendes Sopran-Timbre und beste Ausgeglichenheit in den schön geschwungenen, lyrischen Kantilenen.
(Rhein-Neckar-Zeitung, August 2011)


Saffi (J. Strauss, "Der Zigeunerbaron")

... mit elastisch leicht geführter Stimme, mit spielfreudigem Temperament, mit Bravour und Verve und erotischer Ausstrahlung.
(Rhein-Neckar-Zeitung, August 2007)

Claudia Grundmann sang ein seelenvolles Zigeunerlied.
(Fränkische Nachrichten, August 2007)


Gräfin Zedlau (J. Strauss, "Wiener Blut")

Der Hörgenuss stellte sich vor allem deswegen ein, weil alle Partien homogen und stark besetzt waren. Claudia Grundmann sang die Gräfin Gabriele mit warmer und nuancenreicher Stimme.
(Fränkische Nachrichten, August 2006)

Gräfin Zedlau (Claudia Grundmann) fasziniert mit ihrer silbernen Stimme im hochgeschlossenen schwarzen Reitkleid ebenso wie im dekolletierten weissen Ballkleid.
(RNZ Mosbach, August 2006)


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Der Zigeunerbaron (Saffi)